München im März

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Eine Woche München!

Was soll ich sagen? Das Wetter hätte dem April alle Ehre bereitet. Von Sonnenschein über Wolken bis hin zu Regen, Graupeln, Hagel und Schnee war wirklich alles vertreten. Aber mit einer dicken Jacke war das kein Problem. :)

Am Europaplatz

Am Europaplatz

Kulturell war das ein sehr interessanter Kurztrip. Ich habe exklusive Einblicke in die Taxi-Branche erhalten, wie es so momentan in Zeiten einer wirtschaftlichen Krise läuft, welche prominenten Gäste schonmal Taxi gefahren sind, wieviele Kilometer so ein Taxifahrer zurücklegt und auch, dass so manch ein Fahrer interessante Literatur zu Hause stehen hat, z.B. über sämtliche Münchener Flüsse.

Was mich dann auch schon zum nächsten Thema bringt: Surfen.
Ich dachte ich schau nicht recht, als an einem kleinen Flussabschnitt plötzlich ein Surfer im Neoprenanzug auftauchte und sich ausgiebig auf das Surfen vorbereitete. Tatsächlich ist er dann auf der Welle gesurft und es kamen immer mehr Surfer hinzu! Ein skuriler Anblick in Mitten des Großstadtjungles. Aber wie ich erfuhr, ist das wohl die einzige innerstädtische Welle in ganz Deutschland, auf der man surfen kann!

Surfing M.U.C.

Surfing M.U.C.

Desweiteren habe ich mir die Fotoausstellung von William Eggleston (Egglestontrust) im Haus der Kunst angeschaut (Haus der Kunst). Der Wandel der Zeit spiegelte sich sehr schön in den Übergängen der Schwarz-Weiß-Fotografie zur Farbfotografie wieder, Stichwort ist hier das Dye-Transfer-Verfahren, welches Eggleston ganz neue Möglichkeiten bot seine Ideen umzusetzen. Die Ausstellung ist wirklich empfehlenswert und läuft noch bis zum 17.05.2009!

Natürlich kam auch das Shopping nicht zu kurz. Ich habe ein extrem schöne schwarze MNG-Tasche ergattert und auch die kulinarische Vielfalt in München genossen! Egal ob Dallmayr, Käfer, Lenbach, Schuhbeck oder die Pizzeria um die Ecke, gegessen haben wir wirklich gut.

Besonders hat es mich gefreut, dass Bene in seinem überaus vollen Terminkalender noch etwas Zeit für mich finden konnten und wir so einen Abend im Soda (Cafe Soda) verbracht haben. Danke nochmal für den schönen Abend! :)

 Jetzt stehen die Vorbereitungen für den Karneval auf Gran Canaria an! Es bleibt also spannend!

x LXC x

Fedde is my Valentine

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Ein Event jagt das Nächste.
Nachdem wir vorletztes Wochenende noch mit den Young Punx & Co. in Düsseldorf gefeiert haben (einen exklusiven Bericht gibt es auch auf soundwerk, stand letztes Wochenende ein Besuch von Fedde le Grand an.

Auf seiner ‘World Tour’ hat Fedde le Grand auch einen Abstecher in den Delta Musikpark Essen am 13./14. Februar 2009 geplant. So beschlossen Dezz, Te und ich uns das Ganze live anzuschauen und mit Fedde in den Valentinstag zu tanzen.

Ich hatte Fedde le Grand bereits live gesehen bei Full on Ferry 2007 in Rotterdam (Ferrytail) und war in freudiger Erwartung.
Die extrem lange Schlange am Eingang vom Delta konnte unsere Laune nicht trüben. Auch die ewig lange Schlange vor einer der 4 geöffneten Garderoben überlebten wir, obwohl es schon extrem kalt draußen war, so luftig bekleidet. ;)

Dezz & I

Dezz & I

Das Delta platze aus allen Nähten, so voll hab ich es dort noch nie erlebt, selbst nicht an Weihnachten. Umso erfreulicher, dass es an der Bar doch recht schnell vorran ging. Wir fanden einen ganz guten Platz in der Nähe der Bar, wo tatsächlich noch genug Platz zum Tanzen frei war (die Tanzfläche war total überfüllt)  und erlebten eine halbe Stunde Patric la Funk, bevor dann gegen viertel nach 1 Fedde le Grand auftrat.

Ich muss gestehen, ich war schon sehr lange nicht mehr im Delta, deswegen weiß ich nicht ob sie extra wegen Fedde die großen Leinwände und Fernseher aufgehangen hatten oder ob die schon seit längerem zum Inventar gehören. Auf alle Fälle trat Fedde auf einer Gerüstekonstruktion in der Mainhall auf und neben Lightshow und Projektionen konnte man ihn ab und an auch auf den großen Leinwänden betrachten.

Dezz (bitter lemon?) & Te ;)

Dezz (bitter lemon?) & Te ;)

Der Sound war bei Patric la Funk noch ziemlich leise, bei Fedde wurde dann aufgedreht. Die Stimmung war ziemlich gut, was aber auch am ziemlich undifferenzierten Publikum lag (mal schön ausgedrückt). Meinen persönlichen Geschmack hat das 2 Stunden Set von Fedde le Grand leider nicht getroffen. Vielleicht war das Set  auch ein zu starker Kontrast gegenüber dem Mashup-Sound von den Young Punx, aber ich fand den Beat und den Sound die meiste Zeit über ziemlich monoton und viel zu hart. Wie TE ganz nett meinte: “Auf die Fresse Musik”.
In der Mitte kamen noch zwei, drei Smasher die etwas melodischer und tanzbarer waren (z.B. ein Coldplay – Clocks Remix), aber zum Ende hin verfiel Fedde wieder in den harten, monotonen Sound. Das ist eben alles Geschmackssache.
Ich bin wahrlich kein Experte aber manche Übergänge hat der Gute auch nicht vernünftig hinbekommen und es gab an und an ziemlich lange Breaks, die ziemlich störend waren.

Fedde le Grand im Delta

Fedde le Grand im Delta

Der Closer (letzter Song des Abends) war ‘Let me think about it’, was nochmal richtig gut war. Auch die Zugabe war richtig gut und die Leute kamen aus dem Jubeln gar nicht mehr raus. Alles in allem hat es Fedde selbst unheimlich viel Spaß gemacht, das konnte man deutlich sehen. Dem Großteil des Publikums hat es auch sehr gut gefallen, ich glaube für viele war es ein extrem großes Event, Fedde live zu sehen und zu erleben, da hätte der auch Schlager auflegen können und die Masse wäre abgegangen. Ich war ziemlich enttäuscht von dem Sound und dem Set, denn in Rotterdam hat der DJ wirklich alles gerockt und im Delta eine vergleichsweise eher schwache Performance hingelegt.

Wir tingelten noch durch alle Hallen, verweilten kurz in der Schlagerhalle und etwas länger in der House-Halle bevor es dann gegen 4 Uhr Richtung nach Hause ging. Vielen Dank nochmal an TE für das Fahren!

x LXC x

p.S. Preisfrage: Aus welchem Land stammt Fedde le Grand? ;)

Now get out your guitar, rockstar!

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Spontan entschlossen wir uns, am Samstag im 3001 in Düsseldorf feiern zu gehen. Sam kam extra aus Berlin angereist und nicht etwa, weil wir so Sehnsucht nach dem Düsseldorfer Nachtleben hatten, nein. Es gab nämlich etwas zu feiern:

Die Young Punx waren für den Abend live angekündigt.

Vorher kannte ich nur einige wenige ihrer Songs, dank Sam. Die Internetrecherche ergab, dass es sich um ein Musiker-Duo aus London handelte, die Meister ihrer Klasse sind, was das Mixen, neudeutsch auch Mashup genannt, angeht. Mit so einigen Gast-Musikern gab es eine recht ansehnliche Liste von Zusammenarbeiten und spannenden Produktionen. Den Musik-Stil zu beschreiben fällt mir sehr schwierig, da dieser wirklich extrem breitgefächert ist: Es scheint als ob Dance, House, Breakbeat aber auch  Rock, HipHop sowie Alternative in einen großen Mixer kommen, mit einem ordentlichen Schuss Elektro verpackt werden und heraus kommen wirklich mitreißende Mashups.

09-02-07-young-punx-us

Wir waren recht zeitig im 3001 und kamen mit den Klängen eines Resident-DJs langsam in Stimmung. Währenddessen wurde noch eifrig an der Bühne gewerkelt, es gab ein Schlagzeug, unzählige Mikros, E-Gitarren und ein mobiles Keyboard. Um viertel nach eins war es soweit, der Auftritt ging los und die Young Punx hatten neben der Band noch zwei extrem interessante Sängerinen mit dabei. Insgesamt waren auf der Bühne:  Hal (mash pop collective), Laura Kidd (vocals), Tiffany Gore (vocals), Simon LeBettison (drummer) und Guthrie Govan (guitar).

Stage

Stage

 

Hal

Hal Simon LaBettison and Guthrie Govan

 

Laura Kidd

Laura Kidd

 

Als Opener (erster Song des Abends) ertönten zunächst spielten die Young Punx direkt mein Lieblingslied: Wake up, make up, bring it up, shake up.
Da gab es schon kein Halten mehr, es wurde laut mitgesungen, wild getanzt und gesprungen vor Euphorie. Direkt beim ersten Song war ich voll auf begeistert und elektrisiert, alleine dafür hatte sich der Abend schon für mich gelohnt. Aber es wurde noch besser!

Es folgten Lieder wie ‘The Clapping Song’ und ‘Hideaway’ mit Gesang von Laura Kidd (Laura Kidd) und Tiffany Gore (Tiffany Gore).
Außerdem auch ‘Your music is killing me’ (wie das gleichnamige Album), ‘Understand’ (now get out your guitar, rockstar) und ‘Mashitup’ (Ich sag nur: go girls, we gonna mashitup, get crazy, let’s go!). Absolutes Highlight waren die Songs ‘You’ve got to..’, ‘Juice and Gin’ und ‘Rockall’, bei dem ein Wetterbericht in einen der coolsten Songs überhaupt vertont wurde.

Der Auftritt wurde nach gut 70 Minuten mit dem Klassiker ‘Robin S ft. Steve Angello and Laidback Luke – Show me love’ via Turntables beendet.

Danach wurde auch ziemlich fix abgebaut und der zweite Resident-DJ des 3001 legte recht verspulte Tracks auf.

Sam und ich konnten direkt nach dem Auftritt noch Hal abfangen und uns mit ihm unterhalten und Fotos machen. Als der Abend schon perfekt schien, wurde es sogar noch besser: Auf der Tanzfläche entdeckte ich in der Nähe des Bühnenausganges Laura Kidd und Tiffany Gore, die ein wenig feierten. Kurz entschlossen gingen wir rüber, unterhielten uns und feierten noch den ganzen Abend zusammen! Das war so abgefahren!!!
Zwischendurch verschwand Tiffany, dann kam noch der Drummer Simon LeBettison vorbei und tanze mit und ab und an tauchte Hal auf. Nicht nur, dass die Leute extrem gute Musik gemacht haben und eine super Live-Show hingelegt haben, sie sind dabei auch noch total bodenständig geblieben und extrem freundlich. Ich habe mich total nett mit Laura unterhalten und wir haben zusammen getanzt, ihr glaubt gar nicht wie verrückt und sympathisch die Frau ist!

Gegen 4 Uhr morgens verschwanden die Musiker (ich glaube der Rückflug nach London ging 4 Stunden später) und dann machten wir uns auch langsam auf den Weg. Special Thx an dieser Stelle nochmal an Tim, der gefahren ist!

Ungelogen war das der beste Abend des Jahres! Young Punx!

x LXC x

P.s. Now get our your guitar, ROCKSTAR!!

young punx!

young punx!

Tiffany Gore & Hal in action

Tiffany Gore & Hal in action

 

Laure & I

Laura & I

 

Laura, Sam and Tiffany

Laura, Sam and Tiffany

 

 

Hal & I

Hal & I

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