Paint… me right.
Januar 18, 2009 Zeichenblog 2 CommentsMein guter Freund Michel ( http://michelb.de/ ) hat mich heute auf ein sehr schönes Foto aufmerksam gemacht:
http://www.photoschau.de/index.php?showimage=890
Dieses Foto ist wie geschaffen für den Zeicheblog
.
Zeichnen, malen, gestalten – Ausdruck eigener Kreativität oder simples Entlasten der Gedanken?
Egal aus welchem Grund wir den Stift schwingen, das Ziel ist ein Bild für die Ewigkeit.
Während Fotos mit Schärfe brillieren, vermitteln Zeichnungen Tiefe.
Ein Aspekt dieser Tiefe ist, wie der Zeichner sich im Laufe der Jahre entwickelt.
Hier zwei meiner Skizzen +/- aus dem Jahr 2002:

Abgesehen vom damaligen Mode-Stil, was fällt euch auf?
Mir springen direkt zwei Dinge ins Auge:
- unrealistische anatomische Verhältnisse
- fehlende Gesichter (und Füße!) weil ich das damals nicht zeichnen konnte.
Die Schuhe sind mir dafür aber extrem gut gelungen!
Im Vergleich dazu eine meiner Zeichnungen aus dem Jahr 2007:

Ein wunderschönes Gesicht!
Der Weg um von A nach B zu kommen, mag nicht immer leicht sein. Manchmal denkt man sich vielleicht auch ‘das werde ich niemals schaffen!’ – aber sage niemals nie. Irgendwann wird man es schaffen. Egal wie und egal wann – aber man schafft es.
Dazu fällt mir noch folgendes schönes Zitat ein:
Zeichnen ist Weltsprache. Es zwingt zur Beobachtung, zum Nachdenken, Wahrnehmen und Begreifen. Es öffnet das geistige Auge und lehrt die Botschaft verstehen, womit Blatt und Grashalm, Muschel und Kristall uns ihre Schönheit, Grazie und Zweckmäßigkeit verkünden. Zeichnen bildet den Geist.
(James Liberty Tadd, US-amerikanischer Kunsterzieher des 19./20. Jahrhunderts)
In dem Sinne, einen schönen Sonntag Abend
x LXC x
