Rocking Berlin – A weekend out

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Am Mittwoch rief mein Män Sam an, Freitag würde eine deluxe Party auf dem Progamm stehen. Sogar so deluxe, dass sie Liveacts wie z.B. Westbam, Ferry Corsten, Felix da Housecat und Armand van Helden featured – und das für 10€.
‘Your music is calling’ war das Motto.

Das lies ich mir nicht zweimal sagen, zudem wir ja bei Rocking Rotterdam im letzten Herbst mit eigenen Augen gesehen haben, wie genial Ferry Corsten an den Turntables ist.

Donnerstag wurden in Berlin die Karten klar gemacht und ich machte die Zugfahrt klar. So ging es Freitag morgen für mich Richtung Berlin. Mit ordentlich Unikram im Gepäck legte ich eine intensive Lernsession im Zug ein, die sich nachher im Office noch erweiterte. So konnte es dann nach einem lecker gekochten Abendessen mit ruhigem Gewissen auf zur großen Party gehen:

Die Location war das Glashaus der Berlin Arena.
Bisschen tricky zu finden, aber wir kamen genau richtig an,
die Location füllte sich langsam und die großen Acts fingen auch
erst ab 01.ooUhr an, aufzulegen.

     

       Glashaus der Arena Berlin

 So machten wir es uns mit einigen Getränken gemütlich, bis um 01.oo Uhr die Hauptacts starteten.

Sam

Sam and Me

Auf 2 Areas (Cage and Floor) wurde gefeiert, was das zeug hielt.
Startact war Westbam, gefolgt von Armand van Helden
und dann Felix da Housecat parallel zu Ferry Corsten.

Während Westbam eher die eingefleischten Berliner einheizte, viel für Sam und mich der Startschuss beim Opening von Armand van Helden. Ungelogen, wir haben
während des ganzen Sets durchgetanzt, gesprungen, gehüpft und gesungen – so geil war es! Mir fehlen wirklich die Worte dafür und ich bedauere es sehr, dass es davon keine Aufnahme gibt. Aber der Typ hat es geschafft, so viele verschiedene Musik-Genres miteinander zu verbinden, das wirklich für jeden etwas dabei war – und für
uns eigentlich die ganze Zeit ;) .

Diesen Bogen, ja fast schon Spagat, zwischen den verschiedenen Styles hat Armand van Helden mit feinstem Elektro und House gezogen. Ob ‘Simian Mobile Disco – I’m a hustler baby’ oder einem extrem geilen Remix von ‘Timbaland – Way I are’ bis zur Rockschiene wie z.B. ‘Blur – Song 2′ *woohoooo* war so ein breites Spektrum an guten Songs vorhanden, da lief Smasher after Smasher ;) .

Ferry Corsten, der im Anschluss auflegte, war dann eher für einen ruhigeren, dennoch progressiven Teil zuständig. Mir persönlich waren zwar nicht so viele Tracks seines Sets bekannt, aber eindeutiges Highlight war ‘Beautiul’ :)

Moi 
*smiling.. happy people 

Und um ein Haar hätte ich ein Foto mit Ferry Corsten bekommen! Ich stand schon neben ihm, uns trente kein cm, ich wäre als nächste dran gewesen und was ist? Es kam ein Security Guy der Veranstaltung und schob ihn da einfach weg.

Irgendwo natürlich verständlich, da es vermutlich nie ein Ende mit dem Fotoschießen der Fans gegeben hätte, aber diesen Cut gerade bei mir zu machen, oh man :( .

So gegen 06.oo Uhr des nächsten Morgens waren wir dann auch wieder daheim und sind zwar totmüde aber dafür auch total glücklich ins Bett gefallen.

Am nächsten Tag, Samstag, ging das Programm direkt weiter, nett Mittagessen beim Pöbelitaliener ;) danach kurze Shoppingtour und Vorschlafen, denn gegen 22.oo Uhr waren Sam und ich mit einem Freund von Sam, der wiederrum einen Freund aus Australien zu Besuch hatte, beim Japanischen Sushi-Meister verabredet. Ungelogen, das war das beste Sushi was ich jeh gegessen habe. Danach ging es weiter zu einem edlen Club, Spindler & Klatt, die zufällig 3jähriges Jubiläum feierten. Dank Gästelistenplätzen hatten wir nicht arg so viele Probleme wie die anderen, was das Reinkommen anging.
Innen drin war es sehr stylish, in einer Area gab es sogar ein Buffet, von welchem wir direkt Donau-Welle geplündert hatten ;) . Zudem liefen nette Damen umher, die uns kostenlose Shots reichten und auch sonst waren die Preise vertretbar.

Spindler und Klatt 
Party people @ Spindler & Klatt, im Partyaufnahmemodus

Moi

Einziges Manko war die Lautstärke und das Publikum. In der einen Area spielte zuerst eine Band, die ich nicht kannte, in der anderen Area lief verspulter House – beides viel zu laut. Sogar auf dem Klo hingen Lautsprecher und tönten in voller Lautstärke. Und die Leute die dort rumliefen waren echt komisch. Die wollten gar nicht groß feiern, sondern eher nur sehen und gesehen werden. Dennoch hatten wir Spaß :)

Sonntag ging es dann etwas ruhiger zu, haben ausgeschlafen, Sam hat einige Platten gedreht während ich meine Sachen gepackt habe, dann ging es das Zugticket buchen und danach im Blauen Band Mittagessen. Robert stieß noch hinzu und wir haben Kaffee getrunken. Das letzte Mal haben wir uns glaube ich auf der Loveparade 2oo7 gesehen, dementsprechend war die Wiedersehensfreude enorm groß :) .

Im Zug gab es dann auch nochmal eine Überraschung, mir gegenüber saß nämlich Tete, die das Wochenende zufällig auch in Berlin war. So bin ich jetzt auch über neusten Gossip der Society aufgeklärt ;) .

Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein umwerfendes Wochenende war, in jeglicher Hinsicht. Das ‘Your music is calling’ Event von Freitag hält die Messlatte für dieses  Jahr extrem hoch, bislang unumfochten das beste Feiererlebnis.

Externes Review mit mehr Fachinhalt und additional Fotos gibt es auch unter http://www.soundwerk.org/ 

x LXC x

P.s. I <3 Berlin