Gewalt? Nein Danke.

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Gegen Gewalt!

Gegen Gewalt

Morgens auf dem Weg zur Arbeit, eine verwüstete Bushaltestelle. Der Mülleimer abgebrannt, Plakate geklaut, Wände zerkratzt und der Abfahrtsplan ist mit Edding bekrickelt, Müll weht über die Straße.

Mittags auf dem Pausenhof: Ein 12 Jähriger wird von einer Gruppe Schülern vermöbelt, sein Handy wird ihm abgezogen und mit einem blauen Auge kommt er nach Hause.

Abends vor der Disko, eine Gruppe junger Männer gerät aneinander, es kommt zu einer Schlägerei. Bis plötzlich ein Auto vorfährt, 3 Schüsse ertönen und 2 von ihnen tot sind.

Durch die Stadt geschländert, Vandalismus, zerkratzte oder abgebrannte Autos, zerschlagene Fenster und ein bisschen Kriminalität noch dabei.
WO leben wir?

Im Zeitalter der Globalisierung gibt es viele Veränderungen, von Börsengängen über Klimawandel. Aber statt immer nur nach außen zu schauen, sollten wir lieber ein Augenmerk darauf werfen, was innen drin geschieht.

Die Ursache für die Gewalt die uns jeden Tag begegnet zu finden, ist schwer, wenn nicht gar unmöglich. Viel zu groß ist doch die Stadt, das Land, der Staat.. zu anonym die Gemeinschaft um wirklich wissen zu können was vor sich geht. Aber selbst wenn es Anlass gibt, wenn Gruppierungen sich unterdrückt oder nicht verstanden fühlen, ein Sprachorgan brauchen oder einfach nur ein Zeichen setzen wollen – ist Gewalt denn die non-plus-ultra-Lösung?

Ich frage, wo sind die Zeiten in denen friedlich demonstriert werden konnte? Wo niemand überrant oder erschossen wurde und wo am nächsten Tag keine Vergeltungsaktion kam?
Vielleicht sind die Menschen zu egoistisch geworden, denken nur an sich, an ihre Rechte, fühlen sich zu schnell auf den Schlips getreten – aber auch hier möchte ich mahnen: Nicht jeder der glaubt im Recht zu sein ist auch im Recht. Natürlich soll man für sich und seine Rechte aufstehen, sich einsetzen – aber nicht für etwas was man glaubt zu besitzen oder was man meint beanspruchen zu dürfen.

Wenn diese Gewaltbereitschaft einen einzelnen Menschen trifft, wenn man den blanken Hass mit eigenen Augen gesehen, gespührt, erfahren hat – da kann mir doch wohl niemand sagen, dass es ihn nicht berührt, ja zum Nachdenken angeregt hat?
Wie hilflos man sich dann fühlt, mit einer Mischung aus Wut und Enttäuschung, die in Trauer bei dem einen und Hass bei dem anderen umschlagen kann. Das sind alles so häßliche Gefühle, wollen wir uns das wirklich gegenseitig antun?
Ich denke nicht. Vielleicht ist man sich dem Ausmaß seiner Handlungen auch nicht bewusst, aber für alle die das lesen:

Das nächste Mal, lasst die Bushaltestelle doch einfach heile. Die hat euch sicherlich nichts getan. Fühlt es sich geil an ein Auto mit Schlüsseln zu zerkratzen oder gibt es euch einen Kick Autos abzufackeln? Was wäre wenn das euer Auto wäre? Denkt mal drüber nach.
Der Junge vom Pausenhof, müsst ihr euch wirklich an Kleineren, Jüngeren oder Schwächeren vergreifen um euch toll zu fühlen oder der Gruppe gerecht zu werden? Ihr wollt mit Sicherheit auch nicht so behandelt werden.
Ist eine Auseinandersetzung jeglicher Art es Wert, einen Menschen umzubringen? Eure Familie ist froh um jeden Tag den ihr zusammen verbringen könnt. Denkt mal drüber nach.

Jeder sollte so handeln, wie er auch behandelt werden möchte. Respekt und Moral sind keine leeren Phrasen. Und Gewalt ist mit Sicherheit keine Lösung. Persönlich bin ich für verbale Waffen, aber das ist jedem selbst überlassen.

Gewalt endet dort, wo Respekt beginnt. Treten wir mit Respekt der Gewalt gegenüber.

In dem Sinne,

x LXC x

P.s. Nützliche Links:

Bündnis für Kinder – gegen Gewalt: http://www.buendnis-fuer-kinder.de/ 
Plattform gegen Gewalt und Extremismus: http://www.basta-net.de/webcom/show_article.php/_c-5/i.html
Für Opfer der Gewalt: http://www.opfer-gegen-gewalt.de/

KWC in life: Reunion 26.05.07-30.05.07

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Wer erinnert sich noch? Am 27.05.2006 fand der famose Mayball *White Tie & Diamonds* statt ;)

Und danach war die KWC-Ära zu Ende.

Trotz Besuchen und diversen Parties in Wiesbaden, Frankfurt und London (u.a.) war eine ‘Reunion’ bis dato nicht existent.

Zeit das zu ändern :)
 
KWC Reunion München 07
6 KWC’ler am Starnberger See

In München kamen sie alle wieder zusammen – wenn auch in kleinerer Runde. Zu 6. waren wir genauer gesagt. Und es war fantastisch.

Mädels
 Wir haben das Nachtleben von München gecheckt (8 Seasons), Family Guy geschaut und coole Filme, haben die Stadt bestaunt (trotz Regen), coole Filmsequenzen in der O2-Lounge gesehen und einen Ausflug zum Starnberger See gemacht.


Die 3 Mädels

Jungs am spielen 
Die Jungs mal wieder nur am Spielen ;) ,
Felix sicher im Trockenen

In lustiger Runde haben wir gegrillt, alte Zeiten aufleben lassen, über die Zukunft gesprochen und – gespielt. :D

Leider nicht in Reihenfolge:
Kartoffeln, ein Sack Kohle, Taschenrechner..  Felix’ Wort vergess ich immer? Handy, Musik, Voodoo Puppe,
Q-Tips, Kirschli-Schuhe, Rizinus-Öl, Kirche, Rückreiseticket, Törtchen, deutsche Staatsregierung, Guerilla Krieger.. und irgendwann explodierte der Koffer :D  

Nur die harten kommen in
den Garten: Felix & Babs
RappersTrotz späterem Hagel und Regen haben wir uns den Spaß nicht nehmen lassen (und wer fliegt natürlich als Erstes den Hang runter? Die Tina ;D *ausrutsch). Mit ausreichend Speis & Trank haben wir bis in die Nachtstunden Spaß gehabt und dann brach auch noch das Poker- und Monoly-Fieber aus, sodass wir bis bestimmt 4 Uhr gespielt haben.

Danke an dieser Stelle nochmal für die Klasse Bewirtung und den tollen Tag!
Wobei der Dank wirklich allen Leuten gebührt, sowohl Teilnehmern als auch Gastgebern, es war wirklich eine klasse Zeit :) .

Moi @ Starnberger See 
Das schöne an so einer
Reunion ist nicht nur die Wiedersehensfreude, sondern auch der Gedanke der ins Bewusstsein gelangt, dass es eben auch ein KWC in life gibt.
Das die Freundschaften auch nach der Schulzeit noch weiterleben und dass, obwohl jeder in sein altesneues Leben zurückgekehrt ist, wir doch mehr oder weniger die Gleichen geblieben sind:
Ein Haufen verrückter junger Leute, die 2 Jahre ihres Lebens miteinander geteilt haben und diese Zeit nicht einfach vergessen, sondern darauf aufbauen.

Danke.

x LXC x
P.s. Auf eine baldige Reunion ;) –  geplant Aug. 07 @ Wiesbaden City

Pan antoni ma psa

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oder auch: Back to the Roots. Kraków – Das Herz Polens

Airport Polen

 Die Anreise war schon mehr als erschwerlich. Auf dem Flughafen lief alles schief (Wucherpreise für Sitzplatzreservierung, kein Mittagessen, Sicherheitscheck zerstört meinen Taschenanhänger) – dementsprechend meine Laune. ;)
Unausgeschlafen und hungrig hatte ein ‘Anheuer-Mitarbeiter’ vom Flughafen das Pech meinen zu müssen gerade mich anzusprechen – tja das war nix. Mit einem sehr unfreundlichen ‘Hallo. Ich hab keine Zeit’ wimmelte ich ihn ab – was mir im Nachhinein echt leid tat, denn der war total perplex, lachte nur irritiert. Hab mich aber nicht entschuldigt. Sorry hier nochmal.

Auch die Busfahrt von Katowice nach Kraków war ein gutes Stück Arbeit aber irgendwann kamen wir dann glücklich an. Und das Hotel war einfach nur Bombe. Wurden direkt upgegradet ;) .

Die weitere Nahrungsbeschaffung war leider ein bisschen erschwerlich, weswegen wir dann doch im Hotel einkehrten und fürstlich aßen.

Bierfreunde 
Ich mit meinen 2 neuen Freunden ;)

Wawel <– Wawel

Für die nächsten beiden Tage standen 12718278 Antiki-Läden auf dem Programm und jede Menge Sehenswürdigkeiten der Stadt (und natürlich eine Shopping-Mall). Mit einem coolen Mobil samt coolen Fahrer ging es einmal durch die City, ins jüdische Viertel und zum Wawel.
Den Wawel (sagt man den?) haben wir uns auch nochmal näher angeschaut. Suuuper schön. Leider haben wir uns die Räumlichkeiten nicht angeschaut weil die nur zu bestimmten Zeiten geöffnet waren. Für Speiß und Trank war auch reichlich gesagt. Pod aniołami z.B. – sehr leckere Pierogi *jamm jamm und auch diese versteckte Vinoteka war einmalig. Copernicus setzte dem Ganzen dann noch die Krone auf. Innenhof             Innenhof:

Natürlich haben wir auch das Nachtleben ausgecheckt und waren im Cién Club, berühmt berüchtigt. Totaler Underground, aber cool. Durchaus. Und extrem humane Preise.

Moi im Wawel                                                 
moi im Wawel

Fazit: Polen ist ein schönes Land. Da kann man nix sagen. Und die Leute waren auch alle freundlich. Unsere polnischen Sprachkenntnisse haben sich auch drastisch verbessert, ich sage nur: Pan Antoni ma psa, ma smoka, ma kota ;)

x LXC x

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