Love is Everywhere – New location
September 14, 2007 7:07 am ZeichenblogDas Action-Weekend diesen Sommers war ganz klar der 24.08.07-26.08.07
Wieso? Ganz klar: Open Up mit der Partypremiere Love the Airwaves (Loveta), gefolgt vom Mainevent, der Loveparade 2007.
Love the Airwaves wurde organisiert von den Radio CT Djs: Dru, TE & Dezz. Stardjs und Special guests waren unteranderem der legendäre Schraube und auch Jakson. 
Im post industrial style wurde in einer lauen Sommernacht den Beats gelauscht und das Tanzbein geschwungen. Im Fackelschein und bei jeder Menge Bier wurde mächtig gefeiert. Ganz besonders darf ich hier erwähnen wie sehr ich mich über die Special KWC guests (featuring Nadine, Alina, Mo und Conny) gefreut habe!! ![]()
Aber auch über den Münsteraner Besuch von Anna und dem kleinen aber harten Kern der H-Town Locals (featuring DonDomme, Phil und PartyTobi) habe ich mich wahnsinnig gefreut. Natürlich auch über alle WHUelse’ler und wer sonst noch so am Start war.
Ich kann euch sagen: Wer nicht da war hat echt was verpasst
.
Bis in die Morgenstunden (5.30) wurde hier die Liebe zur Musik zelebriert.
(von re.oben nach li.unten Line Up, DJ Pult und Party people)
Dementsprechend waren wir alle weniger frisch als es Samstag früh schon wieder auf Achse ging um einmal natürlich zu putzen, aber dann auch weiter zu feiern.
Die Loveparade 2007 fand in Essen statt, somit konnten wir uns die fest geplante Anreise nach Berlin sparen

Schon die Anreise war eine Tortur. Der Bus knatschvoll, knallheiß und fuhr dann natürlich auch nicht in die Stadt. Also wir erstmal durch habl Rüttentütt gelaufen und dann mit der S-Bahn zum HBF, von dort weiter durch die Menge gekämpft. SO voll habe ich diese Stadt noch nie gesehen, weder bei Essen Original, noch bei Weihnachtsmarkt, Schlittschuhbahn und Co. Es war unbeschreiblich. So eine riesige Menschenmasse die sich durch die Straßen schob. Handysignal konnte man natürlich in der Pfeife rauchen
Das Opening haben wir leider verpasst
.
Kamen gerade zur Hauptbühne, die übrigens von Justin Timberlakes Tour ausgeliehen wurde, als Marusha ihr geiles Bootleg auflegte. Wir kämpften uns ein wenig durch die Straßen, aber zu den Floats durchzukommen war unmöglich. Also schnell noch ein wenig Proviant gekauft und ab ging es zurück zur Bühne. Sehr geile Smasher unteranderem von Bad Boy Bill, Phil Fuldner und Moguai. Also das Tanzbein konnte man gut schwingen. 
Nachdem der harte KWC Kern sich recht frühzeitig verabschiedet hatte, gingen wir auch frühzeitig zurück Richtung HBF da wir noch diverse Dinge erledigen musste. Der HBF war eine einzige Katastrophe, alles gesperrt. Also wir fast bis nach Rüttentütt gelaufen bis wir das große Glück hatten ein Taxi zu bekommen. Zu Hause ging es noch fix zur Pizzeria bevor das Ende via Viva im TV verfolgt wurde.
Die Crew

Oldschool Babies & StarDjs =)
Zusammenfassend kann ich sagen: Eine Stadt im Ausnahmezustand.
Es war so dermaßen voll und verschmutzt, das ganze hatte einen messy-style – in Berlin letztes Jahr gab es große Müllsammelstellen und Pfand.
Die Life Guards hab ich immer nur hinter Bauzäunen quatschen sehen – in Berlin letztes Jahr wurde Traubenzucker verteilt und den Leuten auf die Beine geholfen.
Die Floats kamen anscheinend gar nicht durch, da sah man erst gegen Ende der Abschlusskundgebung, die dieses Jahr ohne die traditionelle Rede von Statten ging, einige vorbeituckern – in Berlin war mitlaufen und singen möglich.
Alles Räumlichkeiten die auf der Strecke lagen und einen Zugang hatten wurden zu Verkaufsständen umfunktioniert: Wasser, Bier & Brezel. Natürlich musste auch jeder dieser Läden ihre eigene Box aufstellen und planlos laut Techno rumwummern haben, so dass auf der Straße die Hauptbühne übertönt wurde. Ätzend.
Zumal die Hauptbühne verhältnismäßig leise Musik von sich gab, die mit den Abendstunden immer leiser wurde und dann auch nur von vorne kam – in Berlin gab es einen rund-um-sound.
Dann ein derartigen Massentourismus. Mütter mit Kinderwägen und Rentner jenseits der 70. Nichts gegen die Menschen – aber diese Veranstaltung hat den tieferen Sinn der Musik und ist kein Kulturhighlight das man sich geben muss. Da kommen Fans von der ganzen Welt angereist, wir haben Polen und Tschechen gesehen, die diese Musik und ihre Künstler lieben - da gehören Leute die sich bunt anziehen aber nix mit der Musik anfangen können einfach nicht hin. Hallo? Für euch gibt es KARNEVAL! Man oh man.
Ich glaube ihr merkt schon, ich fand das Ganze eher enttäuschend. Während Berlin letztes Jahr HAMMA war, war die LP dieses Jahr zu chaotisch und messy, ganz verzerrt.
Aber man muss zu Gute halten, dass es wenig Zeit zur Organisation gab und das Essen auch nicht die beste Infrastruktur hat. Sogesehen war es für Essen echt gut, die haben alles rausgeholt aus der Stadt was ging. Sogesehen kein schlechtes Event, das Line Up war brilliant – nur sollte man es doch dann bitte nicht mehr ‘loveparade’ nennen, da sonst die Erwartungen nicht annähernd erfüllt werden.
So far,
x LXC x
* Trance, Vocal, Accid or HipHouse. You name it – I love it!*

Sam :
Date: September 20, 2007 @ 4:05 pm
Auf jeden Fall: United States of Sound! Wir werden auch weiter rocken. Bis zum nächsten Mainevent jeden Freitag 22:00 bis Mitternacht auf RadioCT. You name it, we love it.