Ferrytale

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Endlich war es so weit, das Megaevent des Jahres stand an: Full on Ferry Masquerade

Für alle die nicht wissen was das ist: www.fullonferry.com

Samstag früh ging es auf nach Rotterdam.
Sam navigierte uns zielgerecht und sicher nach Rotterdam, so dass wir gegen Mittag bei Conny eintrafen. Nach anfänglichem ‘Parkplatzärger’ luden wir die Sachen aus und dann ging es auch schon zu 4. in die Stadt.  Gerade an der Bahnhaltestelle bewiesen Sam und ich unsere Kombinationsfähigkeit und endlich waren wir dann auch in der Stadt!

Die Suche nach einem vernünftigen Mittagessen erwies sich als ein wenig kompliziert, aber da wir eine ortkundige Unterstützung hatten, war auch das ein voller Erfolg. Gefolgt vom Australian-Kaffeestand. Besonders zu erwähnen ist an dieser Stelle der Sockenmann, der für unheimliches Lachen sorgte! Mit ein wenig Wegerfragen und Sightseeing kamen wir dann auch an den Hafen, der wirklich sehenswert ist! Da haben wir dann direkt nochmal Kaffee getrunken bevor es auf den Rückweg zur Unterkunft ging.

Die Stimmung bei Sam und mir, muss ich sagen, war seeehr verhalten. Ich war total müde, hab mich erstmal hingelegt und Sam hing auch ein wenig in den Seilen. Aber wie man das ja schon von GC kennt (”Ah, lass mal nicht mehr weggehen, lass mal hinlegen. Okay. Ich stell den Wecker auf 23 Uhr.” ;) ) haben wir uns dann doch noch motiviert, schick zurecht gemacht (”Tina hat einen Malkasten dabei”) und auf ging es. Da weit und breit keine Bahn in Sicht war, liefen wir – und das mit Sicherheit eine gute halbe Stunde bis in die Stadt.
Mir war sowas von kalt, das glaubt ihr gar nicht. Abendessen gab es spontan noch bei ‘Wok to go’ was gar nicht mal so schlecht war und dann traten wir die letzet Etappe zur Ahoy Arena an.

An der Arena angekommen, war nicht wahnsinnig viel los und wir dachten schon wir wären am falschen Eingang. Aber alles halb so wild: Nach einer gründlichen Eingangskontrolle und Leibesvisitation ging es auf in den ‘Empfangsbereich’ wo wir im cleveren Locker-System unsere Sachen wegschlossen.

Und, da wir zu den ersten 3.000 Gästen zählten, ergatterte ich auch eine heiß ersehnte Maske, sogar in Gold :)

Danach checkten wir erstmal die Location aus und dafür gibt es nur ein Wort: megacool – das wird ab heute zusammen geschrieben.
Die ‘Promoterinnen’ zeigten an den Turntables ihr schauspielerisches Talent indem sie so taten als ob sie auflegen würden und seichte Klänge durchfluteten den Raum, der sich immer weiter füllte.

Um 23.30 Uhr war es dann endlich so weit: Erick E gab als Erster die Ehre und heizte die Stimmung richtig an.
Sehr cool: Im Hintergrund lief auf der Leinwand ein Video, herausgefilmt aus einem Auto, man sah nur schemenhaft den Innenraum bzw. das Amaturenbrett – nicht den Fahrer. Und das Auto bewegte sich auf den niederländischen Autobahnen in Richtung Rotterdam, was man an den Straßenschildern erkennen konnte. Es blieb spannend.

Gegen 01:00 Uhr erreichte das Auto die Ahoy Arena und wer stieg aus? Ferry Corsten himself. Dementsprechend auch die abgesenkte Musik und die dunkle Halle, bestrahlt von einer riesigen Flutlichtanlage – und alle Lichter richteten sich auf einen schwarzen Turm, direkt hinter uns. Mit einem unheimlichen Getöse fielen die schwarzen Tücher herab und gaben die Sicht frei auf eine Bühne, von Feuerwerkt umstrahlt, auf der Ferry Corsten den Maskenball offiziell eröffnete – mit einer wunderschön verzierten Maske. :)

Ferry Corsten 
Ferry Corsten beim Opening

Von da an haben wir so viel erlebt, dass ich gar nicht weiß wo ich mit dem Erzählen anfangen soll. Ein namenhafter DJ nach dem nächsten gab sich die Klinke, Verzeihung, eher die Turntables in die Hand. Zuerst kam Breakfast gefolgt von Cosmic Gate, Fedde le Grand, Dogzilla, Christopher Lawrence, Secret Cinema und immer mittendrin Ferry Corsten.

Das war so eine unglaubliche Show, die auf jeden einzelnen Song genau abgestimmt zu sein schien. Sehr aufsehenderregend die riesige Schwebebühne, die quer durch die Halle über alle drüberschwebte. Die Lichter tanzten durch die Arena, Feuerwerk flog durch die Luft, Tänzer stürmten die Bühne, bei dem Track ’Fire’ stießen Flammenfontänen aus der Bühne, zu ‘Adagio for Strings’ gab es vier Violinenartistinnen, Dogzilla fuhr sogar mit live Sänger samt Gitarre auf, unglaublich.
Passend zur Zeitumstellung um 3 gab es einen extrem geilen Remix von Coldplay – Clocks, Meet her at the Loveparade wurde zu Meet her at the Masquerade und die Stimmung war dabei die ganze Zeit atemberaubend.

Schwebebühne
Die Schwebebühne über unseren Köpfen

Ungelogen, ich stand in einer Halle mit 10.000 anderen Menschen, alle am feiern, wild am tanzen, es war heiß, die Luft stand – und in Mitten dieser Menschenmenge stand ich und habe eine Gänsehaut von der Musik bekommen. Unbeschreiblich dieses intensive Gefühl, das hat mich richtig berührt.

Bühne
Lichtumstrahlt, die Hauptbühne

Unumstrittenes Highlight war das Set von Fedde le Grand und Ferry Corsten, extrem deluxe. Songs des Abend waren eindeutig Fire, Beautiful und Rock your body von Ferry Corsten, zu dem noch Gouryella, Underworld mit Born Slippy, Clocks von Coldplay und Meet her at the loveparade.

Rock your body 
Ferry Corsten bei Rock your Body, rock

Zu guter letzt: Moi – total fertig aber glücklich
Moi

Gegen 5 Uhr früh machten dann auch unsere Beine schlapp und es ging Richtung Unterkunft. Danke an dieser Stelle nochmal an Conny für die Gastfreundlichkeit!

Am nächsten Tag ging es dann sichtlich erschöpft und verwirrt durch die Zeitumstellung (wir hatten 7 Uhren auf denen unterschiedliche Zeiten waren) Richtung Heimat.

So traurig ich auch bin, dass dieser einmalige Abend vorbei ist – so sehr werd ich ihn auch in meinem Herzen bewahren und mich mit jedem Song wieder daran erinnern.

A Ferrytale lived through..

x LXC x

Love is Everywhere – New location

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Das Action-Weekend diesen Sommers war ganz klar der 24.08.07-26.08.07

Wieso? Ganz klar: Open Up mit der Partypremiere Love the Airwaves (Loveta), gefolgt vom Mainevent, der Loveparade 2007.

Love the Airwaves wurde organisiert von den Radio CT Djs: Dru, TE & Dezz. Stardjs und Special guests waren unteranderem der legendäre Schraube und auch Jakson. Loveta Line Up

Im post industrial style wurde in einer lauen Sommernacht den Beats gelauscht und das Tanzbein geschwungen. Im Fackelschein und bei jeder Menge Bier wurde mächtig gefeiert. Ganz besonders darf ich hier erwähnen wie sehr ich mich über die Special KWC guests (featuring Nadine, Alina, Mo und Conny) gefreut habe!! :)
Aber auch über den Münsteraner Besuch von Anna und dem kleinen aber harten Kern der H-Town Locals (featuring DonDomme, Phil und PartyTobi) habe ich mich wahnsinnig gefreut. Natürlich auch über alle WHUelse’ler und wer sonst noch so am Start war.
Ich kann euch sagen: Wer nicht da war hat echt was verpasst :) .Dj Pukt
Bis in die Morgenstunden (5.30) wurde hier die Liebe zur Musik zelebriert.

Party People (loveta) 
(von re.oben nach li.unten Line Up, DJ Pult und Party people)

Dementsprechend waren wir alle weniger frisch als es Samstag früh schon wieder auf Achse ging um einmal natürlich zu putzen, aber dann auch weiter zu feiern.
Die Loveparade 2007 fand in Essen statt, somit konnten wir uns die fest geplante Anreise nach Berlin sparen :)

Loveparade 2007

Schon die Anreise war eine Tortur. Der Bus knatschvoll, knallheiß und fuhr dann natürlich auch nicht in die Stadt. Also wir erstmal durch habl Rüttentütt gelaufen und dann mit der S-Bahn zum HBF, von dort weiter durch die Menge gekämpft. SO voll habe ich diese Stadt noch nie gesehen, weder bei Essen Original, noch bei Weihnachtsmarkt, Schlittschuhbahn und Co. Es war unbeschreiblich. So eine riesige Menschenmasse die sich durch die Straßen schob. Handysignal konnte man natürlich in der Pfeife rauchen ;)

Das Opening haben wir leider verpasst :( .
Loveparade BühneKamen gerade zur Hauptbühne, die übrigens von Justin Timberlakes Tour ausgeliehen wurde, als Marusha ihr geiles Bootleg auflegte. Wir kämpften uns ein wenig durch die Straßen, aber zu den Floats durchzukommen war unmöglich. Also schnell noch ein wenig Proviant gekauft und ab ging es zurück zur Bühne. Sehr geile Smasher unteranderem von Bad Boy Bill, Phil Fuldner und Moguai. Also das Tanzbein konnte man gut schwingen. Loveparade Crew

Nachdem der harte KWC Kern sich recht frühzeitig verabschiedet hatte, gingen wir auch frühzeitig zurück Richtung HBF da wir noch diverse Dinge erledigen musste. Der HBF war eine einzige Katastrophe, alles gesperrt. Also wir fast bis nach Rüttentütt gelaufen bis wir das große Glück hatten ein Taxi zu bekommen. Zu Hause ging es noch fix zur Pizzeria bevor das Ende via Viva im TV verfolgt wurde. 

Die Crew
Olschool Babies Star Djs
Oldschool Babies  &  StarDjs =)

Zusammenfassend kann ich sagen: Eine Stadt im Ausnahmezustand.
Es war so dermaßen voll und verschmutzt, das ganze hatte einen messy-style – in Berlin letztes Jahr gab es große Müllsammelstellen und Pfand. 
Die Life Guards hab ich immer nur hinter Bauzäunen quatschen sehen – in Berlin letztes Jahr wurde Traubenzucker verteilt und den Leuten auf die Beine geholfen.
Die Floats kamen anscheinend gar nicht durch, da sah man erst gegen Ende der Abschlusskundgebung, die dieses Jahr ohne die traditionelle Rede von Statten ging, einige vorbeituckern – in Berlin war mitlaufen und singen möglich.
Alles Räumlichkeiten die auf der Strecke lagen und einen Zugang hatten wurden zu Verkaufsständen umfunktioniert: Wasser, Bier & Brezel. Natürlich musste auch jeder dieser Läden ihre eigene Box aufstellen und planlos laut Techno rumwummern haben, so dass auf der Straße die Hauptbühne übertönt wurde. Ätzend.
Zumal die Hauptbühne verhältnismäßig leise Musik von sich gab, die mit den Abendstunden immer leiser wurde und dann auch nur von vorne kam – in Berlin gab es einen rund-um-sound. 
Dann ein derartigen Massentourismus. Mütter mit Kinderwägen und Rentner jenseits der 70. Nichts gegen die Menschen – aber diese Veranstaltung hat den tieferen Sinn der Musik und ist kein Kulturhighlight das man sich geben muss. Da kommen Fans von der ganzen Welt angereist, wir haben Polen und Tschechen gesehen, die diese Musik und ihre Künstler lieben - da gehören Leute die sich bunt anziehen aber nix mit der Musik anfangen können einfach nicht hin. Hallo? Für euch gibt es KARNEVAL! Man oh man.
Ich glaube ihr merkt schon, ich fand das Ganze eher enttäuschend. Während Berlin letztes Jahr HAMMA war, war die LP dieses Jahr zu chaotisch und messy, ganz verzerrt.

Aber man muss zu Gute halten, dass es wenig Zeit zur Organisation gab und das Essen auch nicht die beste Infrastruktur hat. Sogesehen war es für Essen echt gut, die haben alles rausgeholt aus der Stadt was ging. Sogesehen kein schlechtes Event, das Line Up war brilliant – nur sollte man es doch dann bitte nicht mehr ‘loveparade’ nennen, da sonst die Erwartungen nicht annähernd erfüllt werden.

So far,

x LXC x

* Trance, Vocal, Accid or HipHouse. You name it – I love it!*

Alorra Ragazzi!

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Bellta Italia :)in viaggio per VeneziaVenetian atmosphere2001 oder 2003 war Premiere. 
Viele Jahre später das Revival, diesmal mit Jungs, Müttern  und jeder Menge Spaß.
Abreisetag: Hektik. Tete und ich haben noch bis Mittags gearbeitet *vorbildlich. Dann fix nach Hause, Klamotten in den Koffer geworfen und dann auf zum Flughafen Köln/Bonn – auf in den Urlaub.
Wunderschöne Wassertaxifahrt vom Flughafen zum Hotel – bei Sonennuntergang. Dann noch schnell Zimmer klar gemacht – mal wieder kostenloses Upgrade *g* – und dann begab man sich auf Nahrungssuche. Ein Akt. Nie vergessen werden wir den guten Rotwein, Furore. Ich weiß es schon gar nicht mehr.. direkt verdrängt.
Erste Bekanntschaft mit Mario (oder wie hieß er?)
Venice at night
Venice by night

Freitag: Kunstprogramm completo. Die Biennale hat gerufen – und klang nicht nur unheimlich gut, sondern sah auch noch gut aus ;)
Me taking pix
Wirklich sehr interessante Werke waren dabei. Auch fulminante Installationen und videotechnische Darstellungen. Sam und ich haben vorbildlich den Film mit der Unterwasserkrake analysiert – wir waren Experten ;)
 

Me taking pix

Mit am Besten hat mir das Projekt ‘Field of lonely hearts – lost connection’ gefallen :)   

Abends waren wir wirklich in einem tollen Restaurant essen, dank den Jungs. Und gar nicht touristisch *g* Drink up, Ilusha!

Während die Frauen (except me) frühzeitig nach Hause
zogen – und die Bekanntschaft mit Mario vertieften ;) -
zogen wir noch weiter zur nächsten Enoteca und von da weiter in die Hotelbar. Ich glaube der Milchalkohol-Drink im Restaurant war nicht gut.. wie Alex W meinte: “Der Anfang vom Untergang” :D
Das war ein sehr lustiger Abend :)

Samstag: Genauso lustig ging es uns dann am nächsten Morgen. Wobei Alex W die Bekanntschaften zu den Amerikanern vertiefte und ich glaube noch ettliche Gin Tonics zu sich nahm, was erklärt warum er es eher ruhig angehen ließ an diesem Morgen ;) .
Großer Shoppingtag. Wenn man schonmal in Italien ist, muss man auch den vorzüglichen Geschmack für Mode und Stil zu schätzen wissen und einkaufen gehen. Ein wunderschönes Paar Schuhe habe ich erstanden :) .
Wehmütiger Abschied von Mario, er wollte doch schon nach Deutschland kommen. Aber seine Cousins und er werden unseren Aufenthalt immer in guter Erinnerung behalten ;)
Das war quasi ein Fest für die Familie *haha ;D

Trash Totenkopf <— Das nenn ich mal sinnvolle Müllverwertung!


Sonntag: Zuerst ging es zum Insel-Hopping.Dreamteam
Von Venedig nach St. Michele,
von St. Michele nach Murano
und von Murano nach Burano.
Letzteres war wirklich schön -
bis auf die Tatsache das ich mich
verlaufen hatte und somit die
letzte Fähre nicht mehr bekam.
Das gab Ärger >.<
Abends ging es dann leider auch schon mit der letzten Wassertaxifahrt zurück zum Flughafen und dann ‘gen Heimat. Wobei man am Flughafen auch erstmal wieder die Enoteca stürmte, die übrigens sher leckere Speisen im Angebot hatte – aber man traf auch auf alte bekannte Gesichter traf.   Dreamteam

 

 

 

 

Alles in allem ein sehr gelungener Trip, für jeden war etwas dabei. Egal ob gutes Essen, gute Kunst, shoppen oder einfach ein herzhafter Lacher.

To be continued..

In dem Sinne,
x LXC x  und Alorra Ragazzi! :D

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